Projektbeschreibung

Sanierung und Erweiterung eines Hauses aus den 60er Jahren

Als sich diese Familie für den Kauf des kleinen Siedlerhäuschens entschied, ging es ihr in erster Linie um das Grundstück. Die Frage nach dem Budget ergab sehr schnell: Entweder abreißen und neu bauen oder liebevoll und energetisch sanieren und erweitern – beides würde zu ähnlich hohen Kosten führen. Das Bauherrenpaar entschied sich für die Erhaltung des kleinen und baufälligen Siedlerhäuschens und ging mutig mit den Planungen mit.

Das Ergebnis ist ein gedoppeltes Haus, in dem es sich spüren lässt, ob man sich im Alt- oder Neubau befindet. Auch von außen unterscheiden sich beide Gebäudeteile; Verbindung beider ist der Sockel sowie das Dach.

Der Grundriss lässt in jeder Etage einen Rundgang zu. Dennoch sind die Bereiche wie z.B. Kinder-/Spielflur und Schlafzimmer-/Ankleidetrakt der Eltern klar voneinander getrennt, so dass jeder seinen Rückzugsort findet.

Das Wohnzimmer teilt sich in Essplatz (auf einem alten Wintergartenanbau), Kaminzimmer und Sitzecke. Verschiedene Bodenniveaus und Durchblicke vermitteln zum tiefer gelegenen Garten.

Bauherr: privat
Sanierung eines Siedlerhauses
Neubau / Anbau zweigeschossig
Leistungsphasen 1 – 9, Planungs-/Bauzeit 2015-2016
HNF 180 m2

Baukosten ca. 350.000 Euro (inkl. MwSt.)

Fotos: Marcus Ebener

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